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… vielen Dank für Euren Peotry Slam gestern, es war spannend, Euch zuzusehen und zuzuhören, Danke für alle Einblicke, alle Texte, Eure Zeit und Gedanken… Ich würde mich freuen, wenn ihr mir jetzt noch die letzten Texte schickt für eine Broschüre und für den Blog und auch die Mailliste und und und 🙂 Jm

Warum beachtest du mich

NICHT!

Jeden Tag seh´ ich dich,

auch wenn du nicht da bist.

Jede Stunde freue ich mich,

dich wieder zu sehen.

Jede Minute stelle ich mir

Dein Gesicht vor.

Es vergeht keine Sekunde,

in der ich nicht an dich denke.

Warum merkst du nichts

Von alldem?

Warum richtest du

Deinen Blick so stur nach vorn?

Warum beachtest du mich nicht?

Warum bemerkst du nicht,

dass ich dich LIEBE?

Täglich wünsch´ ich mir:

Verlass meinen Kopf,

der Gedanken an dich spinnt!

Verlass meinen Sinn,

den du mir verdrehst!

Verlass meine Träume,

die ich von dir träume!

Verlass mein Herz,

das wegen dir schmerzt!

Nie werde ich dich vergessen!

Immer wirst du einen Platz

In meinem Herzen besitzen!

Oft werde ich wegen dir weinen!

Doch immer seltener werde ich

In LIEBE an dich denken!

Ehrlich wünsch´ ich dir

Alles Glück dieser Welt!

Doch gerne würde ich etwas,

ein kleines Stückchen

davon abhaben wollen.

Oder zumindest mit dir

Zusammen teilen.

Immer wenn ich dich seh´

Geht in mir die Sonne auf!

Die ganze Welt bemerkt das,

nur DU nicht!

Immer wenn du vorbeiläufst,

will ich dich berühren und denken dabei:

„Du gehörst zu mir!“

Deine Augen jedoch zeigen mir,

dass alle Hoffnungen

hoffnungslos sind!

Sie starren geradeaus,

nehmen niemanden wahr,

den sie nicht kennen.

Und dennoch sind sie auf der Hut,

ob etwas passiert.

Du lächelst mich an

Und mir verschlägt es die Sprache!

Deine Augen lachen immer mit.

Wenn ich in sie hinein schaue,

glaube ich in ihnen zu versinken.

Doch selbst wenn ich dich anstarre,

oder dich anhimmle,

du bemerkst mich einfach nicht!

Dies ist ein Gedicht an alle, die schon ein Mal unglücklich verliebt waren!

Ich bin…

Ich bin ein Mädchen von vierzehn Jahr´.

Andre sind unschuldig in diesem Alter.

Doch ich auf Überholspur fahr´.

Mich entwickeln wollt´ wie ein Falter.

Ich bin ein Mädchen, kleine wie ´ne Maus.

Jemand kaputt gemacht hat den Schalter.

Sicher bin ich nicht im eignen Haus.

Denn geboren ist mein Schänder Walter.

Ich bin ein Mädchen, mein Freund nennt sich Dennis.

Mein Körper wird sicher bald sein ein kalter.

Abreagieren tu ich mich meist mit viel Tennis.

Denn zu viel hab´ ich gelitten für mein Alter.

Ich bin ein Mädchen und lang ich´ s nicht mehr aushalt´.

Trinkt er zu viel, so lallt er.

Mein Körper wird immer schneller kalt.

Und das alles nur wegen Walter!

Ein Grund für meine Wut
(nach einer wahren Begebenheit)

Seine Familie hat nicht viel Geld,
umso wichtiger ist, dass er nach der Schule schnell
eine Ausbildung beginnt und Geld verdient.
Ohne Abschluss ist das nicht so leicht,
doch mit etwas Glück hat’s grad gereicht.

Dann.

Zu hause voll Stress, mit dem Kumpel nur raus,
drei Monate später ist es mit der Ausbildung aus.
Er sitzt zu hause, hat zu viel Zeit;
Folge: Perspektivlosigkeit.

Jemand tritt in sein Leben, der an ihn glaubt
und ihn überzeugt, dass er den Abschluss braucht.
Ein Jahr später hat er den Abschluss gepackt,
ist überzeugt, dass er auch die Realschule packt.
Also ruft er beim Oberschulamt an und fragt ob
er das mit den Noten machen kann.
So sieht’s aus, ich will was erreichen,
kann mir keine Privatschule leisten.

Die Antwort kommt schnell und knapp.
Tja dann Pech gehabt.
Und lacht.

Keiner. KEINER hat es verdient chancenlos dazustehen. Jeder Mensch trifft in seinem Leben nicht immer nur die richtigen Entscheidungen. Besonders wenn man noch jung ist.
Allerdings ist unser Schulsystem eine Art Sackgasse. Irgendwann ist Schluss wenn man nicht das nötige Geld hat. Kann das sein? In einem Land, dass von Bildung lebt passiert es, dass junge Menschen ihren Hunger nach Bildung nicht stillen können/dürfen. Und in diesem Fall sogar in eine hoffnungslose Schublade gesteckt und ausgelacht werden. NEIN, dass DARF NICHT sein.

Die nächste Generation!

Ich laufe durch die Gänge und Flure der Schule. Was mir wohl am meisten auffällt? Dass sich niemand gegen diese Jugend wehrt!

Ich selbst bin jugendlich, doch – mein Gott – so war ich nich´! Mein einziger Gedanke, wenn ich sie pöbeln sehe, sie schreien höre: Das soll die nächste Generation von Jugendlichen werden? Was soll nur aus der Welt werden. Oh nein! Jetzt fange ich selbst schon damit an!

Aber es geht nicht anders.

Ich laufe durch die Gänge und das erste, was mir entgegenkommt, sind schön gekleidete Püppchen. Junge Mädchen, deren Alter man anhand ihrer Schminkmaske nicht mehr schätzen kann. Aber meine Schätzungen weigern sich über die achte Klasse hinaus zu gehen. Diese Maske von Make – Up, Lidschatten, Eyeliner, Mascara und noch ganz viel mehr Dingen, deren Namen ich noch nicht einmal kenne… einfach nur erbärmlich! Wieso zerstören die in so jungem Alter schon ihre Natürlichkeit? Wobei, wenn ich es überdenke: wir waren nicht viel besser. Natürlich, wir haben ein Jahr später angefangen, aber ansonsten… obwohl… ich haben uns noch nicht ganz so sehr geschminkt. Für uns war es etwas Neues, etwas, das wir bis dahin nicht durften.

Vor wenigen Tagen durfte ich ein sehr interessandes Gespräch zweier Siebtklässlerinnen belauschen, die sich über einen Klassenkammeraden unterhielten:

„Wusstest du schon, dass Daniel schon wieder eine neue Freundin hat? Die dritte in diesem Schuljahr!“

„Nein, wirklich? Ich dachte, es wäre die fünfte.“

„Ja, kann sein. Bei ihm ist man nie sicher, mit wievielen er gleichzeitig zusammen ist.“

„Ja… da hast du recht! Aber süß ist er schon!“

Mehr hielt ich nicht aus, mit anzuhören. Ich verließ rennend den Raum, nach dem ich meine Sachen schnell zusammengerafft hatte. Kaum hatte ich die Tür hinter mir geschlossen, platzte es auch schon aus mir heraus. Ich musste so heftig lachen, dass ich mich kurze Zeit später, gegen die Wand lehnend auf dem Boden sitzen sah. Doch als ich mich beruhigt hatte, der letzte kichernde Ton meine Lippen verließ und die letzten Muskeln sich wieder entspannten, dachte ich genauer darüber nach. Eigentlich waren wir gar nicht so verschieden. Nur fand ich den Spiegel der Vergangenheit sehr amüsant. Und ich könnte wetten, die älteren Generationen hätten auch gelacht, wenn die einem solchen Gespräch lauschen dürften. Die Liebe ist für so kleine Kinder, kein Wort, das Bedeutung hat. Wer kann schon, in der siebten Klasse wohlbemerkt, wissen, was Liebe zu einem Jungen ist? Aber dies ist ein anderes Thema, das so viel Umfang hat, das man dafür eine eigene Geschichte schreiben kann. Zu den kleinen Pimpfen – soll jetzt keine Beleidigung sein – zurück zu kommen. Es ist erstaunlich, dass sie jedes Jahr kleiner werden. Ich kann mir nicht vorstellen jemals so klein gewesen zu sein. Wenn sich in der Kioskschlange ein Fünftklässler neben mich stellt, kommt der mir gerade bis zum Bauchnabel. Merkwürdig. Wenige Jahre später sind sie nämlich schon einen halben Meter größer und somit fast so groß, wie ich. Aber nicht ihre Größe stört mich. Sollen sie doch so klein bleiben. Nein, mich stört ihr frecher Ton und ihre Überheblichkeit. Wenn wir „Älteren“ in einem Klassenzimmer sitzen und uns in Ruhe unterhalten möchten, wird die Tür aufgerissen und einer der kleinen Knirpse wird hineingeschubst und darf erst einmal nicht wieder heraus. Mein Gott, wir waren nie so! jedenfalls nicht ganz so schlimm. Die Tür wird zugehalten und der Junge weiß nicht, was er tun soll. Man droht ihnen den Lehrer zu benachrichtigen. Sie hören an diesem Tag auf uns zu stören und zu nerven. Doch in der nächsten Woche, in derselben Pause, machen sie den gleichen Scheiß. Wir drohen wieder. Und wieder bringt es nur für den einen Tag Erfolg.

Aber die Kids sind auch nicht zu bemitleiden. Sie haben so viel Last auf den Schultern, durch das Schulsystem G8. schon in der fünften Klasse Nachmittagsunterricht zu haben, ist wahrlich nicht jedermanns Lieblingstraum. Und dann auch noch, wie wir gesagt zu bekommen: „Ihr seid die Zukunft! Ihr müsst einmal unsere Renten zahlen! Ihr seid für das alles verantwortlich! Dass es euch selbst gut geht, dass es euren späteren Kindern gut geht, aber vorallem, dass es euren Eltern und Großeltern gut geht!“

Was bedeuten diese Sätze? Sie werden immer weiter zur nächsten Generation weitergereicht. Der Druck steigt von Generation zu Generation, weil nichts sich wirklich verändert. Die Schulden und die damit verbundenen Pflichten werden weiter gereicht, wie ein Stock!

Ich gerate wieder in ein neues Thema, doch die Zeit verlangt bald abzuschließen. Es ist spät, ich bin müde, auch auf mir lastet der Druck der oberen Generation!

Cynthia Knuff

Es geht in die letzte Runde, ab jetzt könnt euch an den Abschlusstext machen, pickt heraus, was euch wichtig erscheint, ihr könnte auch gern 2-3 kürzere Texte wählen, wir haben gut 2 Stunden für den Poetry Slam… Es wäre schön, wenn ihr mir die Endfassung per mail zuschicken könntet, damit man Ausdrucke bereitstellen kann zum Nachlesen und als Erinnerung für euch… Ich werde sie aber erst am Donnerstag auf den Blog stellen… Ich bin und bleibe gespannt auf eure Texte… Klara, würdest du mir deinen Text, den du heute dabeihattest, schicken, damit ich ihn posten kann? Noch jemand hatte einen Text dabei, der noch nicht auf dem Blog ist, Vanessa? Würde mich freuen, wenn ihr mir diese Text zuschickt, damit es weitere Anregungen gibt… Meine Textwünsche von euch, die ich im Unterricht äußere, sind jedoch nur Bitten, ihr könnt euch gerne für andere Texte entscheiden…. Für alle, die die Mail vergessen haben: jugendindeutschland@yahoo.de…

Zum Abschluss noch eine Slammerin zu ansehen:

Ein Text über meine Abneigung?

14-jähriges Mädchen trifft auf 15-jährigen Jungen – Sie verlieben sich und „kommen zusammen“ (wodurch wollen wir gar nicht erst wissen). Doch nur durch diese winzige Tatsache wird nun alles anders: Sie laufen nur noch händchenhaltend umher, als Individuen kann man sie nicht mehr ernst nehmen. Nicht, dass sie das wollten. „Wie seht ihr das?“, ist die einzige Fragestellung, auf die geantwortet wird. Freunde werden abgeschrieben, die braucht man erst einmal nicht mehr. Die Schule ist plötzlich überflüssig, die Eltern sind nur noch dazu zu gebrauchen, ihnen Essen und Geld in den Hintern zu schieben. Die beiden haben nur noch Augen für sich und vergessen dabei den Rest der Welt vollkommen. Man nennt sich ab sofort nur noch „Schatz“(!) und das nicht mal in einer Frequentierung in der man des anderen Namen nennen würde; an nahezu jeden Satz wird ein „Schatz“ angehängt. Bisher gab es noch keine Studien, die das versucht hätten zu erklären, aber offenbar ist ihnen der Name des anderen in dem Moment entfallen, in dem sie auf unerklärliche Weise „zusammengekommen“ sind. So vergehen also die Wochen, wir warten einfach mal ab und – wer hätte das gedacht – einer der beiden zieht einen Schlussstrich. Gott sei Dank, das Gesülze endet? – falsch gedacht, zweites Beispiel: Ein anderes Mädchen findet einen anderen Kerl gut, sie treffen sich einige Male, sie mag seinen Humor, seine Art die Dinge zu sehen, seine Art zu sprechen. Auch er findet sie klasse, hält sich aber noch zurück. Einige Zeit später werden die zwei ein Paar. Und dann kommt mit gewaltiger Wucht die Schnulze auf das Mädchen hinab. Des Jungen gesamtes Verhalten wendet sich plötzlich um 180°: Jedes Mal wenn sie anruft, verstellt er seine Stimme, sodass sie plötzlich ganz hoch ist und äußerst verweichlicht klingt. Außerdem nennt er sie plötzlich nicht mehr beim Namen, sie heißt jetzt „Schatz“, wie der gesamte Mainstream-Einheitsbrei auch. Jede freie Sekunde will er jetzt mit ihr verbringen. „Das ist einfach unglaublich“, denkt sich das Mädchen, „Ich habe mich doch nicht in ein verweichlichtes Weichei verliebt.“ Und weil Jungs leider vom Umtausch ausgeschlossen sind, muss sie nun eine Weile dieses komische Spiel mitspielen und sich so geben, als tue sie das mit Freude

Eine Jugend in Deutschland – Und eine andere

Die Jugend von heute! – sagen Sie

Zählen mich zu diesen abgestumpften Kreaturen;

Doch ich bin anders.

Bin weder Justin, noch Jaqueline!

Kann Dativ von Genitiv unterscheiden;

Und weiß, was „das“ bedeutet.

Nicht ich werde die jüngste Mutter des Jahrtausends sein;

Diese Jugend, von der Sie sprechen,

Ist eine andere.

Nun biete ich Ihnen meinen Platz an,

Darum baten Sie doch?

Das meine ich so.

Versprochen!

Du kannst nicht sehen, dass das polnische Nachbarsmädchen täglich für die Gerüchte über sie an dem Misstrauen ihrer Familie zerbricht.

Du kannst nicht sehen, dass der türkische Mitschüler täglich wegen seiner Aussprache gedemütigt wird.

Du kannst nicht sehen, dass das afrikanische Mädchen wegen der Mindestlohn-Arbeit ihrer alleinerziehenden Mutter seit Wochen nicht richtig duschen konnte.

Du kannst nicht sehen, dass der italienische Zeitungsjunge den Film „der Pate“ mit ganz anderen, viel leereren Augen schaut.

Du kannst nicht sehen, dass die kroatische Mitschülerin sich auf den Straßen sicherer fühlt, als daheim.

Du kannst nicht sehen, dass der russische Nachbarsjunge täglich wegen seinen Zensuren aufs härteste geprügelt wird.

Du kannst nicht sehen, dass das arabische Mädchen schrecklich hinter dem Kopftuch leidet.

Du kannst es nicht sehen. Aber willst du es überhaupt wissen?

Diese Ausländer, diese seltsamen Gleichaltrigen, die passen überhaupt nicht in dein deutsches Schema. Dabei tragen sie doch jeden Funken Schuld daran! Schließlich hat sich jeder von ihnen auf eigene Verantwortung für dieses Leben hier entschieden!

Ernsthaft?

Dank diesem Ernst, bleibt ihnen nur noch eine Einsicht: Willkommen bin ich hier nicht.

Aber wohin gehören sie dann? In das Land ihrer Vorfahren? Wo dort das Nachbarshaus noch fremderer Nachbarssitten wartet; Gemeinsam mit den Mitschüler von noch fremderen Kulturen.

Verlassen sie also, was sie als Zuhause kennen? Um für dich heimzugehen?

Sie stumpfen an Identitätslosigkeit und Intoleranz ab. Sie werden schutzlos zwischen allermindestens zwei Fronten gestellt. Sie werden nicht vergessen. Nein, man treibt es höher: sie werden für ihrer eigenen Misstand auch noch beschuldigt.

Aber weißt du, was das schlimmste an dieser Haltung ist?

So sehr du auch wegsiehst, spätabends vor dem Fenster erkennst du, dass ein Teil der deutschen Jugend sich bereits zu der „ausländischen“ gesellt hat. Dass sie sich in diesem Land genauso unwohl fühlt, genauso überfordert und genauso verloren. Wir alle bilden die Jugend einer Nation, die uns zu Aussätzigen deklariert und damit alleine lässt. Wir alle bilden die Jugend einer Nation, die vielleicht kein Interesse an Abwrackprämien hegt, keine Lust auf Steuerprobleme hat, sondern sich schlichtweg nach einem warmen und sicheren Zuhause sehnt, an dessen Fenster man sich spätabends stellen kann, und stolz auf das ist, was man draußen erblickt.

Durchschnitt

Liebes Tagebuch,

ich bin Durchschnitt. Nicht erwähnenswert. Ich entspreche immer dem Durchschnitt.

Wenn wir eine Arbeit in der Schule zurückbekommen: Meine Note entspricht immer dem Klassendurchschnitt.

Neulich habe ich eine Statistik gelesen, ein Mädchen ist im Durchschnitt 1,67cm groß.

Und wie groß bin ich? 1,67cm.

Was soll ich denn als Durchschnitt machen? Ich werde nie diejenige sein, die beachtete wird und die gefragt wird, wie sie nur so auffällt und so besonders ist.

Ich will und wollte nicht durchschnittlich sein, also habe ich versucht besonders zu sein.

Ich habe meinen Style geändert. Meine Kleidung ist bunt, knallig und auffallend geworden, aber ich habe mich nicht wohlgefühlt, als ich gemerkt habe, wie mich alle anstarren. Also habe ich wieder meine alten Kleider angezogen und jetzt sieht mich keiner mehr an.

Was mache ich nur? Ich will besonders sein, aber ich habe auch Angst davor.

Alle andern sind besonders, alle fallen irgendwie auf, nur ich bin normal.

Ich will daran glauben, dass ich etwas kann und, dass ich so, wie ich bin, bei anderen Leuten ankomme, aber um anzukommen brauche ich ein Ziel und das ist besonders zu sein.

Da antwortete das Tagebuch:

Was willst du denn noch? Du bist besonders.

Besonders wachsam, weil du den anderen ihre Besonderheiten ansiehst,

besonders nachdenklich, weil du dir viele Gedanken über dich selber machst.

Und du bist besonders, weil du dich kenne lernen willst, indem du deine Gedanken aufschreibst. Nicht jeder will sich mit sich selbst beschäftigen.

Das Alles machst dich besonders, also suche nicht nach dem, was du nicht hast, sondern finde dich selbst!